disqus - das Kommentarmodul

Die Kommentarfunktion von Wordpress, Tumblr, Jimdo und anderen Blogging-Tools ist meiner Ansicht misserabel. Es hat gerade mal Felder für Name, E-Mail (vielleicht noch Homepage) und Kommentar. Dann gibt es für die Kommentatoren ein Problem: Sie kommentieren und haben vergessen wo und wollen wieder zu diesem Post. Aber im Feedreader hat man 50 Feeds. Oder man will wissen, ob jemand zu seinem Kommentar geantwortet hat. Dass wird auch etwas schwieriger. Für solche Fälle gibt es das Kommentartool disqus.com. Es bietet so ziemlich alles, was sich Blogger und Kommentatoren wüschen.

 

Zuerst mal an die Blogger:

Kompatibel ist dieses Tool mit eigentlich jedem Blogging-Tool. Bei WordPress, Blogger, Tumblr und anderen gibt es Anleitungen. Bei Jimdo und den restlichen Tools bekoomt man einen Code. Wie man dann disqus am besten in Jimdo integriert, könnt ihr in einem der nächsten Posts lesen. Man kann auch Threads schliessen und wieder öffnen, Kommentatoren sperren, Kommentare als Spam markieren, freigeben etc. Man kann auch Filter mit anstössigen Wörtern setzen. Man kann das Design mittels CSS verändern und viele andere Einstellungen vornehmen. Wer spezifische Fragen hat, der darf sie gerne ins Kommentarfeld schreiben. Also man kann so ziemlich alles einstellen.  Es lassen sich Trackbacks anzeigen und Reaktionen aus verschiedenen sozialen Netzwerken einbinden.

 

Wer noch alte Kommentare integrieren will, kann das auch machen. Auch lassen sich zwei Blogs zusammenführen. Man kann sich auch ein Widget einbauen, indem entweder die letzten Kommentare, die populärsten Threads oder die Kommentatoren angezeigt werden, die am meisten kommentiert haben. Oder man nimmt alles in eines rein. So wie bei uns unten.

 

Und jetzt zu den Kommentatoren

Ihr könnt euch via Twitter, Facebook, Yahoo oder OpenID einloggen. Das ist ein grosser Pluspunkt. Dann könnt ihr euch einen Disqus Account erstellen um alle Kommentare zu verwalten und um zu sehen, ob jemand eine Antwort geschrieben hat. Wer aber sich nirgends registrieren will, der kann auch einen Kommentar auch als unregistrierter absenden. Das muss aber vom Blogger aktiviert werden. Dann kann man seinen Kommentar noch auf Facebook oder Twitter veröffentlichen. Oben findet man einen Like-Button von disqus und auch einen Not-Like-Button, zum bewerten des Artikels. Man kann den Kommentarfeed des Posts sortieren lassen, per Mail oder per RSS abonnieren. Kommentare kann man auch bewerten. Gut oder Schlecht. Dann kann man auch Kommentare an die Blogger melden.

 

User können sich wie bei Twitter auch gegenseitig folgen und so gegenseitig ihre Kommentare lesen.

 

Fazit:

Ich persönlich möchte dieses Tool nie mehr weglassen. Es bringt mir alles was ich brauche. ;-) Alles einstellen, und viele Login-Möglichkeiten.

 

Design
Funktionen
Support
Community
Systemanforderungen
Gesamtnote

Wenn du disqus schon ausprobiert hast, egal ob Kommentator oder Blogger, darfst du hier gerne abstimmen und einen Kommentar verfassen:

Blogpost von Josef Weibel
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